trendence Logo
Schwerpunktthema Medienwirtschaft
Schwerpunktthema Geisteswissenschaften

Home » Arbeitgeber » Arbeitgeberprofil

adidas

Nachgefragt bei adidas

Das Absolventenbarometer zeigt, dass Kollegialität ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber ist. Bitte beschreiben Sie, wie Kollegialität in Ihrem Unternehmen gelebt wird!

Teamgeist ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg. Das gilt im Sport wie auch im Berufsleben. Eine Vielzahl von Aufgaben und Projekten sind nur dann erfolgreich zu bewältigen, wenn funktionsübergreifend und inter-national zusammengearbeitet wird. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines globalen Unternehmens wie der adidas Gruppe sind deshalb neben der fachlichen Qualifikation zudem Kommunikations- und Beziehungsfähigkeit sowie interkulturelle Kompetenz wichtig.

Fallbeispiel: Ein neuer Mitarbeiter vergisst über die Begeisterung an einer neuen Aufgabe die Zeit und hält einen wichtigen Termin nicht ein. Wie reagieren Sie?

Generell sollten Deadlines natürlich eingehalten werden, dennoch ist es nur menschlich, wenn auch Fehler gemacht werden. Im Regelfall erhält ein neuer Mitarbeiter die Unterstützung, die er benötigt, um sich in seine neuen Aufgaben einzufinden: Das entstandene Problem wird diskutiert und eine Lösung für die Zukunft gesucht.

Bis zum Jahr 2010 werden alle deutschen Studiengänge auf das zweistufige Bachelor-/Master-Studiensystem umgestellt. Welche Veränderungen ergeben sich dadurch in Ihrem Unternehmen?

Wir sehen diese Umstellung grundsätzlich positiv. Sie vereinfacht den Vergleich der Abschlüsse aus unterschiedlichen Ländern und erleichtert es Absolventen, sich international zu bewerben. Bereits seit einigen Jahren bieten wir eine Vielzahl unserer offenen Positionen und Praktika international an, deshalb wird es voraussichtlich zu keinen grundlegenden Änderungen kommen.

Worauf achten Sie in Bewerbungsgesprächen mit Absolventen?

Im Rahmen von Bewerbungsgesprächen und Assessment Center werden fachliche Kompetenz, Methodenwissen und soziale Fähigkeiten abgefragt. Daneben finden wir heraus, ob der Bewerber zu unserer Unternehmens-kultur passt: Ist die Leidenschaft für unsere Marken da? Besteht Affinität zum Sport? Passt der Bewerber in unsere Leistungskultur?

Jeder Bewerber hat seine Stärken und Schwächen – jedes Unternehmen auch. Wie geht Ihr Unternehmen mit seinen Schwächen um?

Die adidas Gruppe hat eine offene und pragmatische Unternehmenskultur. Schwächen werden im Regelfall offen angesprochen und Verbesserungs-potenzial erörtert. Wir arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter, denn jeder soll die Möglichkeit haben, an seinen Schwächen zu arbeiten und seine Stärken voll auszuschöpfen.

Was ist das häufigste Vorurteil über Ihr Unternehmen? Stellen Sie es richtig!

„Bei adidas arbeiten nur Leistungssportler.“ Unsere Mitarbeiter identifizieren sich mit den Marken der adidas Gruppe. Sie sind mit Herzblut und Leiden-schaft dabei. Zukünftige Mitarbeiter sollten sich in diesem Umfeld wohl fühlen. Eine Teilnahme beim nächsten Iron Man ist keine Einstellungs-voraussetzung.

Wie unterstützt Ihr Unternehmen seine Mitarbeiter dabei, die oft konkurrierenden Ansprüche an Beruf und Privatleben miteinander in Einklang zu bringen?

Die adidas Gruppe bemüht sich gezielt um eine Personalpolitik zur Harmoni-sierung von Beruf und Privatleben. Wir versuchen, die geschäftlichen Interessen des Unternehmens mit den familiären Bedürfnissen unserer Mitarbeiter in Einklang zu bringen – zu ihrem und unserem Vorteil. Unser Programm umfasst unter anderem familienorientierte Dienstleistungen, flexible Arbeitszeiten und Arbeitsplatzwahl sowie natürlich ein umfangreiches Sportprogramm.

Was sollten Bewerber sonst noch über Sie wissen?

Die Wurzeln der adidas Gruppe liegen in Deutschland. Heute arbeiten über 31.000 Mitarbeiter in mehr als 150 Tochtergesellschaften weltweit für das Unternehmen. adidas ist damit sehr international aufgestellt und es ergeben sich für die Mitarbeiter vielfältige Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung.